Dokumentation in Bearbeitung
© Markus Ambach
© Markus Ambach

 

Das uneingelöste Versprechen
Stadt zwischen urbanem Gedächtnis und Aktualisierungsanspruch
Mai - Oktober 2009

Ein Projekt von MAP Markus Ambach Projekte
im Rahmen von COLLABORATION/ ADKV

Kooperationspartner: Künstlerverein Malkasten
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen

Konzeption
Konferenz
Stadtführung
Workshop
Public Stage


Rework, Recultivate, Reappropriate the City!
Workshop mit Yvonne P. Doderer
09.07.09 - 12.07.09

Stadt und städtische Räume werden immer wieder auf ein Neues umgebaut und überarbeitet - dies scheint eine wesentliche Charakteristik von Stadt zu sein. Die Planungen für das Innenstadtgebiet Kö-Bogen in Düsseldorf sind nur ein Beispiel unter vielen, die sich auf nationaler und internationaler Ebene im Horizont einer investiven urbanen Aufrüstung beobachten lassen. Die im Kontext einer solchen Aufrüstung postulierten Projektionen städtischer Zukunft ebenso wie die hiermit einhergehenden Prozesse der Realisierung und Aktualisierung von Stadt können nicht nur im unmittelbaren Kontext von Architektur und Stadtplanung analysiert werden. Sie stehen gleichermaßen in einem Zusammenhang mit Fragen nach Stadtpolitik und Stadtgesellschaft, nach Ökonomie, Kunst und Kultur, um nur einige Felder anzuführen. In welcher Stadt leben wir und wollen wir leben? Wem gehört die Stadt? Wer definiert Stadt aus welcher Perspektive? Wer bestimmt Stadtplanung und die Richtung von Stadtentwicklung? sind nur einige wenige der grundlegenden Fragen, die sich auch im Fall der geplanten Neuordnung des Areals Kö-Bogen stellen.

Auf der Basis einer Einführung in Theorien und Praxen urbaner Raumproduktion und deren Diskussion beschäftigt sich dieser Workshop mit der Entwicklung alternativer Konzepte, Vorstellungen und Entwürfe für dieses Gebiet. Dabei geht es weniger darum, mit bestehenden Planungen bzw. Wettbewerbsergebnissen in Konkurrenz zu treten, als vielmehr andere Strategien der Raumproduktion und Raumaneignung beispielhaft aufzuzeigen. Dies ganz im Sinne des Situationisten Constant, der bereits 1959 „Eine andere Stadt für ein anderes Leben“ forderte. Prof. Dr.

Yvonne P. Doderer ist freie Architektin/Stadtforscherin, Professorin für GenderMediaDesign, FH Düsseldorf und betreibt das „Büro für transdisziplinäre Forschung und Kulturproduktion“ in Stuttgart. Promotion zur DoktorIn der Politik, Fakultät Raumplanung, Universität Dortmund; Studium Architektur mit Schwerpunkt Stadtplanung, TU Stuttgart. Internationale Ausstellungsbeteiligungen, Vortrags- und Lehrtätigkeiten u.a. als GastprofessorIn am Visual Arts Program, Department of Architecture, Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA. Zahlreiche Beiträge in Publikationen, Kunstzeitschriften und Ausstellungskatalogen. Autorin von „Doing Beyond Gender (Münster 2008), „Urbane Praktiken“ (Münster 2001).

Für StudentInnen der Kunst und Architektur
Künstlerverein Malkasten
Voranmeldung erforderlich unter kuenstlerverein2@malkasten.org

 

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