ZUR
ZUKUNFT EINES ENSEMBLES
Prof. Juan Pablo Molestina, Molestina Architekten,
Köln
Thomas Fenner, FSWLA Landschaftsarchitektur Düsseldorf
Vanessa Joan
Müller, Direktorin Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Christian
Heuchel, Rheinflügel / bHK, Köln
Prof. Dr. Yvonne P. Doderer, ArchitektIn,
Stuttgart
Christoph Schäfer, Künstler / Park Fiction, Hamburg
Markus Ambach,
Künstler / Projektautor, MAP
Moderation: Frauke Burgdorff, Montag-Stiftung
Urbane Räume, Bonn

Das
uneingelöste Versprechen
Stadt zwischen
urbanem Gedächtnis und Aktualisierungsanspruch
Mai - Oktober 2009
Ein
Projekt von MAP Markus Ambach Projekte
im Rahmen von COLLABORATION/ ADKV
Kooperationspartner:
Künstlerverein Malkasten
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Konzeption
Konferenz
Stadtführung
Workshop
Public
Stage
AUFTAKTKONFERENZ
SAMSTAG,16.MAI 2009
DAS UNEINGELÖSTE VERSPRECHEN
STADT ZWISCHEN URBANEM
GEDÄCHTNIS UND AKTUALISIERUNGSANSPRUCH
EINE KOOPERATION VON MAP MARKUS
AMBACH PROJEKTE
UND DEM KUNSTVEREIN DÜSSELDORF
Stadt generiert sich
heute entlang neuer Gestaltungsparameter. Analog zur ökonomischen wie auch gesellschaftspolitischen
Entwicklung hat sich der Kontext stadtgesellschaftlicher Aushandlungsprozesse
radikal verändert. Die Konsensgesellschaft produziert öffentliche Diskussionen,
Wettbewerbe und partizipative Verfahren als Inszenierung des Demokratischen, wo
früher die Administration über die Köpfe hinweg die Gestaltung öffentlicher Räume
entschied. Auch städtische Aktualisierungsintervalle und damit Gestaltungs- und
Entscheidungsnotwendigkeiten verdichten sich, wobei die Halbwertzeit der jeweiligen
Entwürfe rapide sinkt. Während in der beschleunigten Fluktuation urbaner Formen
wirtschaftliche Interessen und das Streben nach Homogenität in den Vordergrund
treten, verliert sich das Gespür für die Stadt als heterogene Größe und zeiträumlichem
Körper, als aktives und real formuliertes Gedächtnis gesellschaftlicher Prozesse.
Die Stadt als historischer Kontext und große Erzählung, aus deren uneingelösten
Versprechen sich die städtische Zukunft im Dialog mit dem aktuell Vorstellbaren
selbst generiert, steht zur Disposition, wenn ihre Erneuerung entlang rein wirtschaftlicher
Interessen erfolgt. Wie kann sich Stadt demnach als permanent neu ausgehandelte
Größe zwischen selektivem Gedächtnis, aktivem Vergessen und zeitgemäßer Aktualisierung
neu ausrichten? Wie können Potenziale früherer Entwürfe mit Zukunftsperspektiven
korrespondieren? Welche Entscheidungsfindungsprozesse spiegeln die aktive Stadtgesellschaft?
Anhand der Düsseldorfer Neubauplanung rund um das Ensemble aus Dreischeibenhaus,
Schauspielhaus und der "Tausendfüßler" genannten Autohochstraße wird diesen Fragen
nicht nur am lokalen Beispiel, sondern als Perspektive für zu erwartende Stadtentwicklungsprozesse
nachgegangen.
14:00 Uhr VANESSA JOAN MÜLLER
Begrüßung
14:10 Uhr CHRISTOPH SCHÄFER
"Wie das Holzpferd
der Griechen in Troja schlummern die Versprechen der Vergangenheit in den Ruinen
der Stadt"
15:00 Uhr PROF. DR.YVONNE P. DODERER
"Corporate City"
Zur
Ökonomisierung von Stadt
16:00 Uhr Kaffeepause
16:30 Uhr MARKUS
AMBACH
"Die Gesellschaft bekommt, was sie verdient."
17:30 Uhr PROF.
JUAN PABLO MOLESTINA, THOMAS FENNER
" Köbogen 2"
Vorstellung des Gewinnerentwurfs
zum planerischen Wettbewerb zwischen Jan-Wellem-Platz und Schauspielhaus
18:30 Uhr Imbiss
19:00 Uhr ZUR ZUKUNFT EINES ENSEMBLES
Stadtentwicklung
am Beispiel der aktuellen Entscheidungen um das Terrain Dreischeibenhaus, Schauspielhaus,
Tausendfüßler und Köbogen
Seit langem wird in Düsseldorf die Zukunft des
Ensembles von Dreischeibenhaus, Tausendfüßler und Schauspielhaus diskutiert. Das
Thema wurde beispielhaft aus verschiedenen Perspektiven von stadtplanerischen,
historischen, bürgeraktivistischen und emotionalen Gesichtspunkten beleuchtet.
Mit Beteiligten und Außenstehenden soll nicht nur die Zukunft dieses für Düsseldorf
so wichtigen Ensembles diskutiert werden, sondern auch die sich aus diesen Gestaltungsprozessen
ergebenden Fragen: Was für eine Rolle spielen historische Bauten bei der Entwicklung
heterogener urbaner Strukturen? Wie reagiert Stadt auf die komprimierte Halbwertzeit
früherer Entwürfe? Wie kann Stadt auf die beschleunigten Aktualisierungsintervalle
reagieren und eine Struktur zwischen Stadterneuerung und urbanem Gedächtnis entwickeln?
Diskussionspartner:
Prof. Juan Pablo Molestina, Molestina Architekten,
Köln
Thomas Fenner, FSWLA Landschaftsarchitektur Düsseldorf
Vanessa Joan
Müller, Direktorin Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Christian
Heuchel, Rheinflügel / bHK, Köln
Prof. Dr. Yvonne P. Doderer, ArchitektIn,
Stuttgart
Christoph Schäfer, Künstler / Park Fiction, Hamburg
Markus Ambach,
Künstler / Projektautor, MAP
Moderation: Frauke Burgdorff, Montag-Stiftung
Urbane Räume, Bonn
KUNSTVEREIN FÜR DIE RHEINLANDE UND WESTFALEN . GRABBEPLATZ





















